| Fragestellung | Möchten Sie mit möglichst geringem Aufwand eine möglichst hohe Verfügbarkeit Ihrer Anwendungen erreichen? Um dadurch Ihre Geschäftsprozesse wirkungsvoll zu unterstützen bzw. Ausfallzeiten - zumindest technisch bedingte - zu minimieren? Es stellt sich also die Frage, welche Eigenschaften von EDV-Komponenten insgesamt zu einer guten oder schlechten Verfügbarkeit führen und wie am wirkungsvollsten Verbesserungen erreicht werden können. |
| Lösung | Die schlechte Nachricht: alle Ihre EDV-Komponenten können in der einen oder andern Art zu einer schlechten Verfügbarkeit führen. Die gute Nachricht: viel lässt sich durch vergleichsweise geringen Aufwand an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit erreichen! Am Wichtigsten ist zunächst, die Problemstellung bei allen EDV-technischen Entscheidungen im Hinterkopf zu haben. Ist eine Lösung erst einmal realisiert und in Betrieb, lassen sich die notwendigen Maßnahmen in der Regel nur noch mit sehr viel höherem Aufwand realisieren - wenn überhaupt! |
| Umfeld | Womit man beginnt: Mit der Zentralisierung von wichtigen
EDV-Systemen! Serverräume bieten die einfache Möglichkeit zur Bereitstellung von
redundanten Stromanschlüssen, Überspannungsschutz und
Klimatisierung. Dies, redundante Netzteile und Festplatten in den Serversystemen,
vernünftige Serverimplementierungen, gute Administration und schnelle Ersatzbeschaffung
für Hardwareausfälle reicht erfahrungsgemäß, um eine Serververfügbarkeit
zwischen 99,9% und 99,99% zu realisieren. Ausgedrückt in Ausfallstunden: zwischen acht und
einer Stunde pro Jahr - pro Server, Wartung eingeschlossen. Und wie geht es weiter? Nein, nicht mit redundanten Server-Systemen - vergessen Sie Ihr Netzwerk oder Ihre Telekommunikationsanbindungen nicht! Denn die beste Serververfügbarkeit nutzt nichts, wenn niemand die Dienste nutzen kann. Im Kleinen reichen betriebsfähig vorgehaltene Ersatzkomponenten, in größeren Umfeldern kommen auch hier redundante Netzteile und vor allem gute Wartungsverträge zum Einsatz. Und es sollte aktiv nach hochwirksamen Abhängigkeiten in der EDV-Infrastruktur gesucht werden: welches sind die Dienste und Infrastrukturkomponenten, deren Verfügbarkeit die Voraussetzung für die Arbeitsfähigkeit des gesamten Unternehmens ist? Und dann? Jetzt kann mit echten hochverfügbaren, also mit redundant ausgelegten Servern und Infrastrukturkomponenten begonnen werden. Zunächst mit solchen, die zuvor als hochwirksam identifiziert wurden - später mit jenen, wo Wartungszeiträume vergrößert oder Tests vereinfacht werden sollen. Ob Cold-Standby, automatische Übernahme oder Lastverteilung ist eine Frage der noch tolerierbaren Ausfallzeiten und administrativen Randbedingungen - eventuell aber auch eine Frage von Lizenzbedingungen, Softwareverfügbarkeit und anderen wichtigen Details. |
| Produkte | IBM HACMP: Hochverfügbarkeitssoftware für AIX;
SteelEye LiveKeeper: Hochverfügbarkeitssoftware für Linux Hardware: IBM pSeries |
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