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Mit der neuen Serverlinie p5 auf Basis des
Prozessortyps POWER5 setzt die IBM ihren "Regatta-Kurs" fort, Unix-Server
durch die Integration von Mainframe-Technologien noch zuverlässiger und flexibler
zu machen. Der neue Prozessor bringt daher nicht nur fast eine verdoppelte
Benchmarkleistung gegenüber dem POWER4 der pSeries-Server, sondern er befähigt das Unix-System
zusammen mit der IBM Virtualization Engine und AIX 5L 5.3 zu einer Vielzahl
flexibler Betriebsweisen. Die bereits
vorhandenen Möglichkeiten zur Logischen Partitionierung eines Einzelsystems,
die das flexible Nebeneinander mehrerer Betriebssystemvarianten und die Anpassung
der Partitions-Leistung an den benötigten Umfang erlaubten, wurden weiter
ausgebaut und dynamisiert.
Eine Besonderheit beim POWER5-Announcement ist auch,
dass der neue Prozessortyp diesmal zuerst in Entry- und Midrange-Systemen angeboten wird,
und nicht wie bei den Regatta-Systemen der Einstieg "von oben" erfolgt.
Selbst im kleinsten System, der p5-520, stehen dabei aber die vollen Möglichkeiten der
Partitionierung und Virtualisierung bereits zur Verfügung. Für Evaluierung und Tests
ist dies ein unschätzbarer Vorteil. Auch kleine IT-Umgebungen haben damit
die Möglichkeit,
auf einem Server angepasster Größe die Vorteile der Mainframe-Welt zu nutzen.
Die Ankündigung eines High-End-Systems mit POWER5-Prozessor wurde von der IBM für
den Herbst 2004 avisiert.
Passend für alle Anforderungen
| Modell | p5-520 | p5-550 | p5-570 |
| Einordnung |
Entry |
Entry |
Midrange |
| verfügbar ab |
31.8.2004 |
31.8.2004 |
31.8.2004 |
| Bauform |
Tower / Rack |
Tower / Rack |
Rack |
| CPU |
2 |
2, 4 |
2, 4, 8, 12, 16 |
| Takt |
1,65 GHz |
1,65 GHz |
1,5 / 1,65 / 1,9 GHz |
| Speicher |
1-32 GB |
1-64 GB |
2-128 GB (pro Modul) |
| PCI-Plätze |
6 |
5 |
6 (pro Modul) |
| Max. interne Platten |
8,2 TB |
15,2 TB |
38,7 TB |
| Besonderheit |
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Bis zu 4 Module (Building Blocks) |
Investitionsschutz
Jedes der Modelle ist mit dem bereits bewährten AIX 5L 5.2 betriebsfähig, so dass
bestehende Applikationen die neuen leistungsfähigen Prozessoren nahtlos nutzen
können. Eine Zertifizierung vieler wichtiger Anwendungen für die Version 5.3 ist
dabei schon bis Ende des Jahres 2004 geplant. Allerdings können nur Partitionen
mit AIX 5L 5.3 alle neuen Leistungsmerkmale im vollen Umfang nutzen.
Prozessor mit zwei Händen
Das mit POWER5 und AIX 5L 5.3 neu eingeführte simultane Multithreading kann
(je nach Applikation) die Prozessorleistung um
rund 30% steigern.
Pro tatsächlich vorhandenem physikalischen Prozessor stellt das simultane Multithreading
zwei logische Prozessoren zur Verfügung. Dadurch können zwei
Threads gleichzeitig auf dem physikalischen Prozessor abgearbeitet und dadurch die
Leistungsausbeute erhöht werden. Dieses Feature ist abschaltbar, falls die vorhandene
Applikation aufgrund ihres Lastverhaltens davon nicht profitieren kann (etwa bei
sehr rechenintensiven, prozessorgebundenen Anwendungen).
LPAR - Logische Partionierung
Wie bereits bisher können die Server in logische Partitionen aufgeteilt werden,
die jeweils ihre eigene Betriebssysteminstanz und sogar verschiedene Versionen
von AIX und Linux (Red Hat und SuSE) betreiben können. Die Partitionen sind
dabei sicherheitstechnisch völlig entkoppelt, so dass etwa Test und Produktion
auf derselben Hardware betrieben werden können. In einer Box kann man man dadurch
mehrere Unix-Server abbilden, als würde man sie auf verschiedenen Servern
separieren. Beim Betrieb mit AIX 5.2 / 5.3 oder SuSE SLES 9 können dabei die
Leistungsgrenzen der Partitionen dynamisch, ohne Reboot der Partition und damit
ohne Leistungsunterbrechung, an den aktuellen Bedarf angepasst werden.
Mikropartitionierung
Neu ist die Möglichkeit zur Mikropartitionierung, bei der ein Prozessor auf bis zu 10
Mikro-Partitionen aufgeteilt werden kann. Die Lastverteilung kann dabei ebenfalls dynamisch
geregelt werden. Viele kleine Applikationen, bei denen einer niedrigen Grundlast eine hohe
Peak-Leistung in Spitzenzeiten gegenüber steht, können damit auf einen flexiblen Prozessorpool
konsolidiert werden - ohne Sicherheitsprobleme und bei dynamischer Leistungsanpassung!
Virtueller I/O und Virtuelles LAN
Passend zur Mikropartitionierung steht die Möglichkeit zur Verfügung, auch Adapter
für Ethernet und Fibre Channel sowie
Platten von mehr als einer Partition benutzen zu lassen.
Dies reduziert die bisher für flexible Partitionierbarkeit notwendige reichhaltige
Hardwareausstattung erheblich - spontan realisierbare Testsysteme oder die
sicherheitstechnische Trennung von Applikationen sind damit auf einem System mit
sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis möglich.
Mehr Info von Xtelligent:
X-Letter Konzepte und Begriffe zur Partitionierung und Virtualisierung auf IBM eServer p5 Systemen
Mehr Info bei IBM:
www-1.ibm.com/servers/de/eserver/pseries/annc_p5.html
Technische Announcements:
IBM Announcement zu p5-520
IBM Announcement zu p5-550
IBM Announcement zu p5-570
IBM Announcement zu AIX 5L 5.3
Unsere Leistungen zum Thema:
Hardware: Planung, Lieferung, Integration
Dienstleistungen für AIX und pSeries
Dienstleistungen für Linux
Dienstleistungen für Open Source Software
Alle Daten nach IBM Angaben. Ohne Gewähr, Irrtum vorbehalten.
Bilder und eServer-Logo sind Eigentum der IBM. Verwendung nur mit Genehmigung der IBM.
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